T├Ârggelen 2003


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T├Ârggelen der M├╝nchner F├╝chse vom Donnerstag, 02.10. bis Sonntag 05.10.03 in Gargazzone/S├╝dtirol

 

Im Fr├╝hjahr hatten wir uns entschlossen, zur T├Ârggelzeit im Herbst eine gemeinsame Ausfahrt nach S├╝dtirol zu machen. Nun war es endlich so weit.

Einige unserer F├╝chse trafen als Voraufkl├Ąrer bereits am Mittwoch, den 01.10. in Gargazzone ein. Nachdem am Donnerstag, 02.10., fast alle eingetrudelt waren, kam sp├Ąt in der Nacht noch unsere Vera als Letzte mit einer Freundin im Schlepptau in ihrem Womo an. Wir waren komplett. Mit 12 Einheiten waren wir doch ein ganz ansehnlicher Haufen bei den Wirtsleuten und Stellplatzinhabern Walzl, aber lange nicht die einzigen Reisemobilisten. Nat├╝rlich testeten wir noch zu der Zeit als Vera kam, Wein und Brotzeiten. Freitag sollte es dann beim richtigen T├Ârggelen keine Schwierigkeiten und Verz├Âgerungen mehr mit den Bestellungen geben.

Nach einer ruhigen Nacht auf dem Platz gab es, wie an jedem darauffolgenden Morgen, f├╝r jedes Mobil frische Semmeln im eigenen Fr├╝hst├╝cksk├Ârbchen von der Wirtin Martina. Nach dem Fr├╝hst├╝ck fuhr, wer wollte, mit dem Bus nach Meran (Bild1) zum Shoppen oder Bummeln.

Bild 1

Die ÔÇ×Zur├╝ckgebliebenenÔÇť machten Fahrzeugwache, spazierten zum nahen Wasserfall hinter uns am Berghang oder in den Ort. Nachmittags sa├čen alle wieder beim gemeinsamen Ratsch vor den Wohnmobilen oder bl├Âdelten rum (Bild 2).

Bild 2

├ťber den Apfelplantagen, jenseits der Etsch, konnten wir den gegen├╝berliegenden sonnigen Berghang genie├čen. Am Abend lie├č es sich dann bei Rotwein und Essen im T├Ârggelkeller (Bild 3) gut aushalten.

Bild 3

Der Wirt holte nach geraumer Zeit seine Quetschn (Diatonische) hervor und spielte z├╝nftig einen auf. Die Abl├Âse durch einen Gast an dem vorgenannten Instrument erfolgte bald und der Chef griff daraufhin zur Gitarre. Jetzt ging es praktisch mit Orchester und Chor weiter (Bild 4).

Bild 4

Erst sp├Ąt in der Nacht verschwanden langsam die Letzten in ihren fahrbaren Betten. Wahrscheinlich aufgrund des Weingenusses schliefen einige dann am Samstag etwas l├Ąnger.

Trotzdem machten sich einige Unerschrockene nach dem Aufstehen mit den ├ľffentlichen auf den Weg nach Bozen zum Wochenmarkt und Stadtanschauen. Andere dagegen marschierten durch die schon fast abgeernteten Obstplantagen zu entfernteren Ortsteilen (Bild 5).

Bild 5

Nachdem die F├╝├če bei allen platt waren, ging es wieder Richtung ÔÇ×HeimatÔÇť auf ein Bier oder Kaffee am Platz. Abends wieder das ├╝bliche Prozedere mit Wein, Weib, Gesang und Quetschn im T├Ârggelkeller.

Am Sonntag fuhren dann im Laufe des Tages einige Arbeitswillige wieder heim, andere blieben noch f├╝r eine Nacht.

Es war zwar kein aufregendes aber doch ein sehr sch├Ânes und geselliges Wochenende bei herrlichem Wetter mit netten Menschen.

Einen Dank hiermit an die Wirtsleute und unseren Stammtisch.

 

Sigi und Marlene (211)

 

Noch einen herzlichen Dank an Hermann und Maria Vogl (195) aus Eggenfelden .

Sie hatten hinten rum erfahren, dass die M├╝nchner zum T├Ârggelen wollen, aber keinen Stellplatz haben. Ohne zu Z├Âgern oder lange nachzufragen, kam pl├Âtzlich Post von ihnen. Es war der Stellplatztipp vom T├Ârggelkeller von Martina Walzl. Andere, von mir angeschriebene Campingpl├Ątze haben erst gar nicht oder zu sp├Ąt reagiert. Da war aber alles, Dank Hermanns Dazutun, unter Dach und Fach. Nochmals vielen Dank Hermann.


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